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Achte auf deine Worte, denn sie werden… tanzen.

Vor ein paar Wochen saß ich am Strand, genoss die Sonne und warf mein Gedankennetz aus, auf der Suche nach Song-Ideen. Es war nahezu windstill, die Sonne brannte heiß, die Getränke waren schön kühl und das Leben – so würde man sagen – könnte nicht herrlicher sein.
Da vernahm ich eine Stimme, die im schrillsten Ton des Missfallens zu mir herüberwehte. Bereits am Frühstücksbuffet im Hotel war mir diese kreissägenartige Frequenz aufgefallen. Ein Mann mittleren Alters mokierte sich darüber, dass schon wieder von seiner Lieblingsmarmelade nur noch ein Döschen im Korb lag. In dem Korb lagen sicher an die Hundert Marmeladendöschen in allerlei Geschmacksrichtungen. Ganz zu schweigen von sonstigen kulinarischen Angeboten von herzhaft bis vegan. Auch am Meer konnte sich der Urlauber nicht an der Schönheit und Ruhe des Strandes erfreuen, ihn störte, dass sich immer wieder Vögel seinem Platz näherten. Seine Wortwahl hätte locker jedes Schimpfwörterbuch erröten lassen.
Auf der einen Seite fühlte ich mich selbst von seinen herüberwehenden Ausdrücken ein bisschen gestört. Auf der anderen Seite erwachte in mir ein kreatives Interesse für sein Verhalten und seine auslösenden Trigger. Ich beschloss, ihn zu beobachten. Und tatsächlich, jegliche Form von Genuss schien bei ihm statt Wohlgefühl Frust – ja fast sogar Schmerzen – auszulösen. So konnte er es am Abendbuffet schier nicht fassen, dass trotz der unglaublichen Auswahl an leckersten Speisen und Getränken eines der sechs Olivenölkännchen fast leer war. Seine beständig murmelnden Vorwürfe, was alles schief läuft, wie die Terrassenfliesen waren zu heiß, der Pool war ihm zu kalt, an der Bar war ihm zu laut, am Strand zu langweilig usw., hatten Besitz von seinem Denken ergriffen – sein Gehirn war regelrecht vergiftet. Das „what the f..k“ war zu einem ständigen Begleiter seiner verbalen Kommunikation geworden. Bedauernswert!
Ich überlegte, wie man aus so einem tiefen Tal herauskommen könnte. Wie man negativen Situationen, die es natürlich im Leben immer wieder gibt, einen positiven Touch verleiht. Wenn Gedanken zu Worten werden, und Worte zu Taten, dann ist es doch erst einmal wichtig, die Denke zu bereinigen – am besten mit einem positiven Attribut. Nun, ich liebe wie viele andere Menschen auch House Musik. Mit dem Rhythmus, den Melodien und den Vocals verbinde ich unzählige Momente gefüllt mit tollen Erlebnissen, netten Menschen und viel Spaß. So war es für mich nur ein kleiner Schritt, befand ich mich doch schon auf der Sonnenseite des Denkens, aus dem nach unten ziehenden „what the f..k“ einen positiven beschwingten Lichtblick mit „what the house“ zu machen.
Selbstverständlich schmerzt es mich versetzt zu werden oder die gleichen (faulen) Ausreden zu hören, warum etwas nicht geht, aber dank positiver Sichtweise und einer Brise „What the House“ spüre ich, wie mein Denken sich vom Schatten der negativen Vibes entfernt – die Selbstreinigung hat begonnen.
Bedauerlicherweise habe ich zu dem Urlauber keinen Kontakt. Gerne hätte ich ihm von meinem Weg seither berichtet und ihm den Song „What the House“ als Impulsgeber geschickt. Es hätte ihm geholfen. Mich tröstet, dass uns das Leben genug Zitronen bereithält, aus denen wir keine Limonade machen können. Für diese Fälle: Macht euch nichts draus, tanzt und schreit „What the House“.
FREE DOWNLOAD von Freitag den 13. Oktober bis Halloween:
https://electunes.com/enne-feat-sandrine-w-t-h-what-the-house/
Release Page:
http://kud.li/ets0023
FB Video:
https://www.facebook.com/electunesrecords/videos/1431335496963420/
Youtube:
https://youtu.be/EZG1bqfWasc
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